• KasimirDD@feddit.org
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    5 months ago

    Ich kenne Frau Klöckner schon lange. Sie war noch nie in der Lage, Dinge zusammenzuführen. Sie hat immer nur polarisiert, polemisiert und gespalten. Insofern war von Anfang an klar, dass sie eine Fehlbesetzung ist. Inzwischen sagen selbst Leute aus der Union, dass Merz sie nur zur Präsidentin gemacht hat, um sie von einem Ministerposten fernzuhalten, auf dem sie noch mehr Schaden anrichtet.

    Wenn Frau Klöckner lesen könnte, wäre sie sicher sehr verärgert. Ü

    • kossa@feddit.org
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      5 months ago

      Heutzutage könnte sie es sich bestimmt von irgendeiner AI in einfacher Sprache zusammenfassen und vorlesen lassen. Nur hält Frau Nestle Klöckner die taz ja für ein marxistisch-maoistisches Kampfblatt und informiert sich lieber bei der linksliberalen, bodenständig Alternative der Mitte: Nius.

  • macniel@feddit.org
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    5 months ago

    Er beleuchtet wunderbar was alles schief und falsch aktuell in der Politik läuft (und seine nicht erwähnen der Linken auch bei sich?), er war ein guter; leider haben Lindner und Merz und vorallem der Springer Verlag so hart an ihm und der Ampel genagt…

    Ich hatte sogar sein letztes Buch gekauft und gelesen :/

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      5 months ago

      Was ist daran scharf und aggressiv, Dinge so zu benennen, wie sie sind? Nur weil man dafür irgendwelchen so dummdreisten wie verlogenen und korrupten Machtpolitikern auf die Füße treten würde? Dass wir vor lauter “Sachlichkeit” und Mäßigung auf Eierschalen um diese Leute herumlaufen, hat uns als Gesellschaft überhaupt erst dahin gebracht, wo wir jetzt sind.

        • trollercoaster@sh.itjust.works
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          5 months ago

          Das Problem zieht sich durch sämtliche Ebenen der Politik. Da laufen die größten Trottel rum und alle Anderen laufen auf Eierschalen um die rum und tun so, als wären das vernünftige Menschen, mit denen man vernünftig reden könnte. Aber das kann man eben nicht. Weil das verdammte Trottel sind.

  • Roflmasterbigpimp@lemmy.world
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    5 months ago

    Es gibt eine progressive Partei, die Grünen, und eine, die sich gegen Veränderung stemmt, die AfD.

    Der war gut! Die grüne CDU als progressiv verkaufen! Schön das er zumindest noch einen Sinn für Humor hat.

  • Goldholz
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    5 months ago

    Ich finde es so traurig, dass er geht. Es ist verständlich. Er wird so schrecklich behandelt. Mit der Politik der Grünen kann man viel kritisieren, doch Robert Habeck und andere Minister verdient Anerkennung für was sie geschafft haben trotz vielen Kriesen, einem Partner der alles Blockiert und kindischer Opposition. Er war ein Staatsmann, kein Politiker. Eine Inspiration. Und ich wünschte ich könnte ihn eines Tages treffen und die Hand schütteln.

  • Saleh@feddit.org
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    edit-2
    5 months ago

    Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Einerseits gibt sich Habeck “einsichtig”, andererseits eiert er bei der Frage, warum er sein Versprechen von vor der Wahl bricht und den Bundestag verlässt, sowie der Frage, ob er wieder zur Karrierepolitik zurückkehren könnte, ziemlich rum.

    EDIT: für Durchstreichung siehe Kommentar von @Melchior@feddit.org

    Ich bekomme dadurch insgesamt das Gefühl, dass Habeck aktuell sein Winterlager außerhalb der deutschen Politik auffschlägt, und darauf hofft, in ein paar Jahren unter besseren Bedingungen für sich selbst zurückkehren zu können.

    Die Darstellung der Grünen als “ehemalige Protestpartei” die Habeck im Sinne einer liberalen Demokratie “zur Mitte”, also nach rechts, gerückt hätte, finde ich auch daneben. Die Grünen waren bereits vor 25 Jahren in einer Bundesregierung und sind seitdem in zahlreichen Landesregierungen gewesen bzw. weiterhin Koalitionspartner.

    Damit wurde auch nicht der behauptete Gegenpol zur AfD geschaffen, sondern die AfD in ihrem Rechtsextremismus bestätigt. Das liegt natürlich nicht nur an den Grünen, sondern wurde vom gesamten Parteispektrum mit “Mitte”-Ambitionen vorangetrieben, vor allem durch die CDU/CSU.

    Viele Wählerinnen und Wähler die den Grünen 2025 den Rücken gekehrt haben, haben das erkannt. Das “Angebot” war eben doch nicht so “top”.

    • Melchior@feddit.org
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      9
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      5 months ago

      Kannst du das mal mit dem Wahlversprechen von Habeck zeigen, dass er im Bundestag bleibt. Wenn ich mich recht erinner war es regieren oder gehen und er ist nur so lange geblieben, da es diese Petition gab.

      Das andere spannede ist das er massive auf die CDU einschlägt, aber die Linken gar nicht erwähnt. Die Tatsache ist halt auch, dass die Grünen 460.000 Wähler an die Union verloren haben. Grünen und Linke können koalieren. Grünen und Union auf Bundesebene mittlerweile nicht mehr. Also ist es für die Grünen besser Stimmen von der Union zu bekommen, als von der Linken.

      Wenn man will, dass die Grünen nach links gehen, müssen die Linken radikaler werden. Ich hoffe mal, dass kommt auch so.

      • Saleh@feddit.org
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        5 months ago

        Du hast Recht, mit “Versprechen” war ich zu scharf. Ich hatte die Interviewfrage so verstanden, dass er das versprochen hatte.

        Es blieb aber im Impliziten und bezog sich auf die Zeit nahc der Wahl

        https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/offener-brief-habeck-100.html

        Hunderttausende fordern in einem offenen Brief an Robert Habeck, er solle weiterhin Verantwortung übernehmen. In einer Zeit voller Krisen brauche es “Menschen - und noch wichtiger Führungspersönlichkeiten - wie dich”, heißt es in der Beschreibung zu einer Online-Petition, die am Montag ins Leben gerufen und am Mittwochnachmittag (Stand: 17.00 Uhr) schon von mehr als 300.000 Menschen unterzeichnet wurde.

        Habeck hatte nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Bundestagswahl angekündigt, keine führende Rolle bei den Grünen mehr anzustreben. Am Mittwoch erklärte er in einem Video, dass er sein Bundestagsmandat annehme. Seine erste Reaktion nach der Wahl hatte Spekulationen ausgelöst, ob er auf sein Mandat verzichten könnte.

  • rustydrd@sh.itjust.works
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    5 months ago

    Die Kamera ist auf Habeck gerichtet. Er, in Zeitlupe, geht lässig vorwärts und zieht an seiner Zigarette, die er anschließend mit dem Finger aus dem Bild schnipst. Im Hintergrund: Explosionen.

    Ich werde ihn vermissen.