Es wird eng für die diversen notwendigen Wenden (Klima, Demokratie etc.), und den ultimativen Rückenwind z. B. aus dem Bereich Kino kann ich nicht feststellen.

Von einem ereignishaften Gamechanger, der wie ein Katalysator für all die positiven Ansätze und die berechtigte Wut wirkt, kann man träumen, aber man sollte es nicht erzwingen wollen. Es geht nicht um den Film, in dem alles steckt, nur brauchen wir mehr Mosaikstücke, die zusammen den Eindruck schaffen, dass noch was geht. Im Medium Film. In der Wirklichkeit.

Es wird eng One Battle after Another im Kino zu sehen, aber für mich hat es sich gelohnt, ihn noch auf der Leinwand zu erwischen. Es ist ein sinnliches Erlebnis und ich habe mich unwillkürlich gefragt, wie es wäre, wenn es gleichzeitig ein Film mit mehr ‘Antworten’ wäre zu den angestoßenen Themen Faschismus, Kapitalismus und Widerstand dagegen. Er passt dafür auf unseren Ritt auf der Rasierklinge, ohne ins Fatalistische oder Naive zu kippen.

Ich habe danach den längeren Essay des Filmbloggers Film Crit Hulk dazu gelesen. Gerade in der Kombination finde ich es einen positiv aufrüttelnden Reiz für Herz, Kopf und Hand. [Edit: Damit meine ich nicht die Hand am Maschinengewehr ;-)]