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    2 months ago

    Wie schon das Wort beinhaltet: Selbstständig = Selbst- und -Ständig

    Das gilt für das resultierende Risiko, Arbeit jedoch auch für einen resultierenden Gewinn und Freiheit. Die Gewichtung der Aspekte ist von persönlichen Erfahrungen eines jeden Einzelnen abhängig und individuell.

    “Wir brauchen eine viel stärkere Kultur der Selbständigkeit, ein besseres Gründungsklima, weniger Bürokratie und einfachere Steuerregeln.”

    Richtig, wir brauchen eine Kultur der einzelnen selbstständig ein Risiko zu tragen. Das gilt für Selbstständig, Angestellte/Arbeiter und Vermögende. In allen Fällen misst man das getragene Risiko an der Konsequenz für einen persönlich. Nahezu jedes mittelständische Familien-Unternehmen hat eine Historie als kleines Inhabergeführte Unternehmen. Diese Unternehmerkultur wird jedoch nicht verhindern, dass Unternehmen auch scheitern.

    Bei weniger Bürokratie fallen mir spontan einige Themen ein, die hier sicher nicht gemeint waren. Jedoch das Risiko des Selbständigen bzw. den für die Selbstständigkeit zu zahlenden Preis verringern.

    1. Bürgerversicherung (Rente) jedoch mit Rentendeckel (Maximalrente) und Beitragsgrenze

    2. Bürgerversicherung (Krankenversicherung) für eine Grundversorgung. Schon steigen die Beiträge nicht mehr aufgrund des Alters und Risikoklasse.

    Einfachheit und Transparenz wegen, sollte der Beitrag für beide (1 und 2) grundsätzlich von der abführenden Stelle zu tragen sein.

    Den Nachteil Selbdständiger beim Aspekt der Aktiv-Rente sehe ich nicht. Gegebenenfalls dürfte das nur Privatentnahmen betreffen, für die, unabhängig vom Alter, keine Steuern entrichtet werden. Vielleicht könnte hier jemand vom Fach den Nachteil erklären?