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Cake day: March 23rd, 2025

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  • Vermutlich richtig. Ich arbeite in der Jugendhilfe und auch bei uns gilt eigentlich immer die Voraussetzung, vor jeder Hilfemaßnahme muss erst die Medikation stehen. Auch wenn ich die Unterschiede zwischen medikamentös eingestellten Kindern und Jugendlichen und denen bei denen es nicht so ist eher gering finde. Aber Naja, die Kinder und Jugendlichen ohne therapeutisch/pädagogischen Bedarf bekomme ich ja auch nicht zu Gesicht.

    Muss aber ehrlich sagen, jetzt mal wieder auf der anderen Seite des Tisches zu sitzen ist eine komische Erfahrung. Vor allem die Zwiespältigkeit. Einerseits wird eine Medikation empfohlen bis vorausgesetzt. Anderseits hat es sich heute richtig kriminell angefühlt, das BTM-Rezept abzuholen. Mit der langen Aufklärung wie weit das Verständnis der Ärztin mit “verlorenen” Rezepten geht.

    Danke für den Input!




  • Erinnert mich an damals, als der Pfleger im Krankenhaus mich gefragt hat “Sind es Kolikschmerzen?” und auf meine Frage, was das ist nur meinte, “wenn es Kolikschmerzen wären wüssten sie’s. Dann sähen Sie auch anders aus.”

    Ein Krankenhaus weiter stellt sich heraus, es wären Kolikschmerzen. Von einem 5mm großen Harnleiterstein und zusätzlich ein Nierenstau dritten Grades. Wenn ich nochmal ins Krankenhaus komme und nach ner Schmerzskala gefragt werde, werd ich auch 10 sagen.