Fiona

I’m a German trans woman (female pronouns) working as a post-doc in cryptography.

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Cake day: December 5th, 2024

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  • We have to employ someone that does want to kill people, and we’re paying them to do it.

    Honestly: While it may feel wrong, and requires some emotional distancing, if you start thinking about it rationally you’ll find that there isn’t really a fundamental problem with this one. Note that you gave an argument why the first case is bad but not for the second.

    If we think things through, the main issue we have with killing is that people whom we don’t want to die die; [while I reject capital punishment in the vast majority of cases](https://fiona.onl/positions.html#no-death-penalty-for-individual-crime), the assumption here is that we have made a decision that we want someone to die, so causing that person to die is within the deployed ethical framework not unethical.

    And if there is someone who wants to perform an act that is usually highly unethical, but in some instances is, according to the accepted ethical framework, not, then there isn’t really a clear issue to let that person do that thing in those cases, especially if others don’t want to do it.

    The issue here is the framework in which the death penalty is a commonly available punishment itself, not that some things feel wrong within that framework.





  • indem sie sich etwa als 17-jähriges Mädchen ausgaben.

    Mal ungeachtet von allem anderen: Einvernehmlicher Sex mit 17-Jährigen ist in Deutschland (in aller Regel) nicht illegal. Selbst wenn wir nach “halbes Alter + 7” gehen, ist dass mit bis zu 20 Jährigen kein Ding… → An der Stelle wäre jetzt auch das Alter der Opfer von diesen Überfällen interessant…

    Mit anderen Worten: Wenn ihr schon Leute identifizieren wollt, die sich an Kindern vergehen, dann gebt euch doch online wenigstens auch als Kinder aus, damit klar ist, dass die Leute die ihr da identifiziert zumindest kriminelle Absichten hatten; das würde ich zwar immer noch nicht unbedingt gut heißen, aber es würde meinem Verständnis definitiv helfen…



  • Das geht sogar noch einfacher (okay, die Details sind ein bisschen komplizierter, aber nicht viel):

    1. Du packst in die Ausweise ein Schlüsselpaar für ein digitales Signaturverfahren und signierst den öffentlichen Schlüssel und das Geburtsdatum mit dem öffentlich bekanntem Schlüssel der Bundesdruckerei.

    2. Die Webseite schickt dir eine zufällige Zeichenkette.

    3. Dein Ausweis signiert die Zeichenkette mit deinem öffentlichen Schlüssel.

    4. Du erzeugst einen (tendenziell Nicht-Interaktiven) Zero-Knowledge Beweis, dass du eine Signatur auf die Zeichenkette unter einem Schlüssel der von der Bundesdruckerei mit einem Datum dass mindestens vor 𝑛 Jahren war signiert ist und schickst ihn an die Webseite.

    5. Die Webseite prüft den Beweis und falls das alles stimmt kommst du rein.

    Das einzige was da noch fehlt, ist dass du so noch keine Zertifikate widerrufen kannst, aber auch das ließe sich prinzipiell ohne dass es einen unzumutbaren Aufwand darstellen muss lösen…



  • Das Fazit ist halt mehr als nur klar: Falls es in der Region irgendwann mal zu Frieden kommen soll, braucht der Iran so schnell wie möglich Atomwaffen, inklusive der Fähigkeit diese auch gegen Israel und idealerweise gegen die USA einzusetzen. Frieden ist für die USA und Israel klar unerwünscht und wird stets mit Gewalt verhindert werden; das einzige was in der Situation hilft ist eine glaubhafte Abschreckung mit der Möglichkeit auf Knopfdruck Israel und große US-Amerikanische Städte zu vernichten.

    Ich sage nicht, dass man das toll finden muss, aber das ist nun einmal eindeutig was das Handeln der beiden Verbrecherstaaten erzwingt. Und es ist ja generell so, dass der Atomwaffensperrvertrag durch die Politik mehrerer Atommächte schlicht als nicht mehr Zeitgemäß angesehen werden muss…




  • Ich habe mir zugegebenermaßen das Urteil nicht durchgelesen (was bei der durchschnittlichen “Güte” der deutschen Justizberichterstattung leider regelmäßig notwendig wäre), und ich sage auch nicht, dass hier nicht eventuell auch starkes Fehlverhalten vorlag.

    Aber von da zu “versuchter gefährlicher Körperverletzung” zu springen, und sei es “durch Unterlassen” ist mir dann doch einfach eine ecke zu weit. So oder so wäre die hier zur Schau gestellte zugrunde liegende Charaktereigenschaft eine der Feigheit, was für Polizisten zwar durchaus ein Problem ist, aber IMO ein viel kleineres Problem als wenn Jemand es sichtbar genießt macht zu missbrauchen um Gewalt gegen wehrlose auszuüben. Der Rechtsstaat verkraftet es besser, wenn ein Polizist sich einmal aus Todesangst verkriecht, als wenn ein Polizist im Wochentakt friedliche Demonstranten straflos verprügelt.

    Und das jetzt ausgerechnet das kleinere Problem das ist, was nicht nur zur (mutmaßlich durchaus sachgerechten) Versetzung in den Innendienst, sondern eventuell sogar zum Verlust des Berufs führen kann, dann hat das halt schon einen argen Beigeschmack…


  • versuchte gefährliche Körperverletzung im Amt durch Unterlassen

    Also das scheint mir doch eine sehr abenteuerliche Konstruktion zu sein… Unterlassene Hilfeleistung: Von mir aus, aber sich aus einem unerwartetem Schusswechsel ist jetzt erstmal menschlich, nicht wenn auch vielleicht für Polizeibeamten nicht ideal…

    Inwieweit so eine Reaktion Jemanden für den Polizeidienst, oder auch nur für den Außendienst untauglich macht stelle ich jetzt auch mal in Frage: Es gibt in Deutschland dermaßen wenig Schusswaffenkriminalität, dass die meisten Polizisten in ihrer ganzen Karriere nicht in eine Schießerei geraten dürften; jetzt ausgerechnet diesen Aspekt zum Hauptkriterium über Tauglichkeit zu machen, aber den viel alltäglich relevanteren exzessiven Gebrauch von Gewalt durchgehen zu lassen zeugt halt auch von fragwürdigen Prioritäten…






  • For ADHD: YES! I’ m literally currently in the process of getting it checked, because of this!

    But I was talking about autism, where you do not get meds or anything useful, which really makes it a useless diagnosis that will do more harm than good in most places. (One ceveat: If I moved back to Germany, I could probably get tax benefits because it counts as a mild disability, but until I decide to do that and stay there, it’s not worth the risk.


  • When I got my gender-dysphoria diagnosis, one part was to look into any other disorders I might have and OCD did come up. The problem is that a lot of these disorders have descriptions that are so relatable that you can feel genuinely insecure.

    Even OCD sounded so relatable at that point, that what really ended the discussion there was when my psych asked in the end after I was saying that I wasn’t sure, whether my symptoms were clinically relevant, to which I immediately responded with “no”.

    So yeah, it’s probably relevant to remember that most things come on a spectrum and that people can be OCD-adjacent without crossing into the boundary of where it is enough of a problem to be a disorder, but rather a mere personality quirk.

    And that’s okay! In both directions!


  • I don’t care if Karen can’t eat them because she is allergic or because they taste like shit to her; if she hates them so much, then you are the problem for trying to make her eat something that she hates so much that she feels her only choice is to tell you it’s an allergy.